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Silikon - Wahn

Silikon - Wahn

Heutzutage wird ja wahrhaftig ALLES mit Silikon ausgeglichen und abgedichtet. Die Fugen der Glasplatten in riesigen Glasfassaden, die Anschlussfugen der Sanitärkeramik, die Ichsen der Verfliesung, der Übergang von Fliese zu Wanne, die unterentwickelten Brüste der Starlets... Und natürlich ist Silikon ja eine feine Sache. Besonders seit es gefärbt erhältlich ist und dadurch nicht mehr so sichtbar ist wie früher, ist es als Lösung für alle ungelösten Details etabliert und anerkannt. Das man Silikon eigentlich nach ein bis zwei Jahren austauschen sollte, weil es eine elastische Masse ist, die abgenutzt und spröde werden kann, sei hier nur am Rande erwähnt.

Das eigentliche Problem ist, daß Silikon Details erlaubt, die eigentlich nicht erlaubt sein sollten. So wie der hier gezeigte Podestanschluss an die OBERKANTE der Badewanne. Normalerweise richtet man die Podesthöhe an der UNTERKANTE der Wanne aus, weil Wannenränder leicht abgerundet sind und somit bei flächenbündigem Anschluß eine breite Fuge zwischen Wanne und Fliese entstehen würde, in der sich schlimmstenfalls Spritzwasser ansammeln könnte. Doch mit Silikon, glaubt man, ist das alles kein Problem. Solange man genug davon hat, wird alles zugestopft, was nicht durch vorheriges Denken gelöst werden konnte... L

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Mit der Erfahrung von über 4.000 Badplanungen entgeht dem wachsamen Auge von Bäderteufel Ing. Alexander Leopold NICHTS, was in den Badezimmern falsch läuft und zu Denken geben sollte.

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