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Fragen Sie Herrn L





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Frage vom 09.03.10:

Wir haben uns ein altes Haus gekauft und werden dieses nun renovieren. Um mehr Platz zu schaffen wird der
gesamte Dachstuhl gehoben um Schlafräume zu schaffen. Nun stellt sich die Frage für unser Bad/WC 9,5m² ein eigenes Fenster vorsehen müssen oder gibt es andere Möglichkeiten ( Abluftventilator ) ?

Vielen Dank im voraus
Martin Kappelmüller
Sehr geehrter Herr Kappelmüller!

Den Abluftventilator würde ich in jedem Fall empfehlen. Denn bei Winterfrost jedesmal das Fenster öffnen zu müssen ist auch kein Vergnügen.
Aber natürlich hat das Fenster den Vorteil des Naturlichts. Und viele Menschen träumen von einem Fenster im Bad.
Wenn Sie also schon beim Bauen sind, nützen Sie die Gelegenheit und installieren Sie sich ein Fenster im Bad. Sie werden es sicher nicht bereuen.
Mit besten Grüßen

Ihr Herr L




Frage vom 09.03.10:

Wir planen unser Bad zu renovieren. Voriges Jahr haben wir das mit unserer Küche gemacht und mir gefällt sehr, dass wir dort keine Fliesen mehr haben sondern die Arbeitsplatte nunmehr auch auf der Rückwand haben. Gibt es eine ähnliche Möglichkeit auch für's Bad. Am Boden lass ich mir ja noch Fliesen einreden, aber gibt es nicht schon schöne Alternativen zu den Badfliesen ? LG MS
Es gibt natürlich Alternativen zu Fliesen: zum Beispiel Glas oder Mineralgussplatten. Oder auch Naturstein (wobei der meistens auch wieder in Plattenformaten angeboten wird).

Aber: Wann waren Sie das letzte mal in einem Fliesenhändler - Schauraum? Wissen Sie in welchen Formaten die Fliesen jetzt angeboten werden? Bis zu 100 x 300 cm!
Fliese heißt heutzutage nicht mehr die gackbraune 15/20 Zentimeter Platte. Fliese heißt unter anderem Feinsteinzeug 40/80. Oder Keramik 60/120 mit matten, seidenmatten, polierten oder schillernden Oberflächen und mit Mustern und Strukturen, von denen Tapeten nur träumen können.

Vergessen Sie alles, was Sie bis jetzt über Fliesen zu wissen glaubten und besuchen Sie Ihren nächsten Fliesenhändler. sie werden Augen machen!

Mit besten Grüßen

Ihr Herr L



Frage vom 09.03.10:

Guten Tag,

wir haben unser Gäste-WC rundum erneuern lassen. Gestern wurde der Waschtisch mit dem Aufsatzwaschbecken montiert. Der Waschtisch wurde in einer Höhe von 68cm angebracht (ist 8cm dick), darauf das Waschbecken (ca.12cm hoch) gesetzt. Die Wandarmatur befindet sich in Höhe von 1,05m.

Mir ist dies viel zu niedrig! In der Badausstellung waren die Waschtische viel höher angebracht und die Waschbecken daraufgesetzt.

Wir haben nun die Diskussion mit dem Installateur, der sagt, dass die Höhe (68cm) nach "Din" ist.

Stimmt das? Hätte er die Höhe vor Montage mit uns absprechen müssen?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Beste Grüße

Katja Kömmling
Die Normhöhe für Waschbecken wird nach der OBERKANTE der Waschbecken gerechnet und beträgt 85 cm ab Oberkante Bodenfliese. (Bei Aufsatzwaschbecken - wie in Ihrem Fall - wird sogar Oberkante 90 cm empfohlen) In Ihrem Fall ist das Waschbecken also mit Oberkante 80 cm eindeutig zu niedrig.
Und natürlich hätte der Installateur Sie zuerst fragen müssen, denn Sie können das Waschbecken durchaus auch höher oder niedriger setzen - je nach Ihrer Körpergröße.

Mit besten Grüßen

ihr Herr L



Frage vom 08.03.10:

Sehr geehrter Herr L.
Wir wollen unser Bad renovieren/neu gestalten.
1. Dazu gehört ein neuer Waschtisch. Wir hatten bisher einen cca 160 cm langen/60 cm breiten Doppel(Unterbau)waschtisch und wollen diese Größe/Art beibehalten. Ehrlich gesagt ist unser Bad, trotz 30 Jahren, immer noch tip top nur die Fliesen sind nicht mehr aktuell, sodaß man alles neu machen muß.
In den Geschäften sieht man Waschtische aus Glas, Keramik und Mineralguß, die Waschtischplatten aus Holz, Glas, Marmor, Mineralguß und Keramik (Sanitärporzellan).
Was hat welche Vor- und Nachteile?

2. Duschkabine. Könnten von 80-100 zu 80-90 jede Duschwanne einbauen. Vielleicht entschließen wir uns auch, hängt vom Abfluß ab, zu einem Boden aus Fliesen. Jetzt haben wir eine Schiebetür aus Alu mit Kunststoffscheiben, wir wollen eine Glastür. Die einen meinen mit die anderen ohne beschichtete Scheiben? Die einen sagen wieder Schiebetür (in den Schienen schlecht zu reinigen), die anderen sagen 1- oder 2 flügelige Tür. Was ist der Rat eines Profis?

mfg
Karl Kasseroler
Sehr geehrter herr Kasseroler!

Zu 1.) Waschtische aus Keramik sind nach wie vor die pflegeleichtesten. Mineralguß hat eine empfindliche Oberfläche (in Sachen Kratzer und Putzmittel) und Glas sieht, wenn es nicht ununterbrochen gereinigt wird, wegen der Kalkreste bald unansehnlich aus.
Als Waschtischplatten wären Keramik und Holz aus den gleichen Gründen am ehesten zu empfehlen. Naturstein ist ebenfalls als Waschtischplatte geeignet, der stein sollte aber eine Oberflächenimprägnierung haben, damit mit Nagellackentfernern oder ähnlich ätzenden Chemikalien kein Malheur passiert. Vor allem und ganz besonders bei Marmor ist das wichtig. Granit ist etwas weniger empfindlich.
Für Mineralguß gilt dasselbe wie für die Waschtische. Allerdings sind Flecken oder Kratzer auf einer Mineralgussplatte leichter ausschleif- und polierbar.
Und bei Glas für die Waschtischplatte heisst es wieder: ständig reinigen. Sonst sieht man alle Arten von Kalkspuren.

Zu 2.) Eine Glasabtrennung unbedingt mit Beschichtung - aber das erspart Ihnen nicht, die Glasabtrennung nach dem Duschen jedesmal mit einem Abstreifer (wird von den Duschabtrennungsherstellern mitgeliefert) abzuziehen - sonst: Kalkreste
Bei einem bodenebenen Einbau erübrigt sich die Frage nach einer Schiebetüre. Bei normalen Duschtassen wird die Schiebetüre vor allem dort verwendet, wo kein Platz zum Öffnen einer Drehtüre ist. Ihr Badezimmer scheint aber größer zu sein.
Trotzdem ist eine 2-flügelige Türe besser als eine einflügelige, weil die Öffnungsradien kleiner sind, und weil man sich aussuchen kann, in welche Richtung man aus der Dusche aussteigt. Allerdings sind die zweiflügeligen Modelle auch teurer weil mehr Beschläge...

Mit besten Grüßen

Ihr Herr L



Frage vom 07.03.10:

hallo kostet die wunschliste vom bad etwas oder ist dies kostenlos???
mfg verena jagersberger
Sehr geehrte Frau Jagersberger!
Die Wunschliste ist kostenlos. Sie können Sie online ausfüllen und erhalten dann am Schluß eine .pdf-Datei mit der Zusammenfassung Ihrer Wünsche. Diese Datei können Sie ausdrucken und damit zu Ihrem nächsten Badprofi gehen. Damit geben Sie ihm eine gute nformationsbasis für die Planung Ihres Bades.

Mit besten Grüßen

Ihr Herr L



Frage vom 01.03.10:

Sehr geehrter Herr L.,

meine Frage ist hoffentlich keine ausgefallene:
1) Werden heute (eher) Badewannen und/oder Duschen gebaut, oder ist es eher eine Platzfrage?
2) Ich möchte in meinem Badezimmer eine bestehende (aber "unpraktische") Badewanne entfernen lassen und im damit entstehenden "Platz" (75x170) eine Dusche einbauen lassen.
Ist "Nur duschen zu können" heute zu wenig "in"? Was könnte (ungefähr) ein solcher Umbau kosten und halten Sie die Idee für praktikabel?
Für eine neutrale Antwort wäre ich Ihnen sehr zu Dank verpflichtet. MfrGr....JW.
Sehr geehrter Herr JW!

Baden oder Duschen ist keine Frage der Mode sondern der persönlichen Vorlieben und des Wohlbefindens.
Wenn Sie sich in einem Wannenbad wohlfühlen, wenn Sie sich Zeit nehmen können um in der Badewanne zu entspannen, dann ist eine Badewanne auch sinnvoll. Und schön ist sie sowieso (manche).

Wenn Sie sich in Ihrem Bad eher nicht so lange aufhalten wollen, weil es nicht in Ihre Art zu leben passt, wenn Sie ein eher schnell-lebiger und dynamischer Typ sind, dann ist wahrscheinlich eine große Dusche besser (obwohl man auch in einer Dusche eine gute und lange Zeit verbringen kann).

Und natürlich - da haben Sie vollkommen recht - ist die Frage Wanne und/oder Dusche eine Platzfrage.

Was ich mir an Ihrer Stelle allerdings überlegen würde: Was wollen Sie in einem Duschtunnel mit 170 x 75 cm tun? In der einen Richtung können Sie Wettläufe veranstalten, in der anderen schlagen Sie mit dem Ellenboden an die Duschabtrennung. 75 cm ist eine sehr enge Angelegenheit - probieren Sie das einmal zu Hause mit 2 Brettern in diesem Abstand aus und stellen Sie sich dazwischen.

Meine Empfehlung daher: Gehen Sie mit dem Grundriss Ihres Bades zu Ihrem nächsten Badprofi und lassen Sie sich dort zeigen, was man noch alles aus Ihrem Bad machen kann.
Ihr Badprofi kann Ihnen dann auch eine Schätzung erstellen, was dieser Umbau kosten würde.

Mit besten Grüßen

Ihr Herr L



Frage vom 21.02.10:

Sehr geehrter Herr L.,

ich habe in der Dusche die Wand mit einem wasserabweisenden Anstrich vor 10 Jahren streichen lassen. Jetzt möchte ich sie fliesen. Geht das? Was muss ich dabei beachten. Wenn man Sie überstreichen möchte geht das auch enter schlecht. Über eine Antwort wäre ich dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Susanne
Sehr geehrte Frau Susanne!

Natürlich geht das. Allerdings sollte das ein professioneller Fliesenleger machen, weil der Untergrund sicher nicht besonders gut haftend ist (Ich kann mir eher vorstellen, daß die Wand an einigen Stellen bereits aufgeplatzt ist, stimmts?).
Und außerdem sind moderne Fliesen sehr groß und können nur mit Spezialwerkzeug geschnitten werden, welches ie selbst sicher nicht haben und nicht bedienen können.
Holen Sie sich also einen Fliesenleger und lassen Sie sich ein Angebot für die Verfliesung Ihrer Dusche machen. Und nach der Verfliesung werden Sie sich wundern, wie edel Ihr Bad plötzlich aussieht...

Mit besten Grüßen

Ihr Herr L



Frage vom 19.02.10:

hallo herr l

sind gerade auf der suche nach einer waschtischkonsole für 2 aufsatzwaschebcken v&b. breite der konsole 200cm. schön wäre für uns holz, freunde raten ab wegen der feuchtigkeit. welches material nimmt man denn idealerweise ? gibts was zu beachten ?
danke für ihre hilfe und ihre antwort.
gerhard
Sehr geehrter Herr Gerhard!

Man nimmt tatsächlich idealerweise Holz. Oder lackiertes Glas. Oder auch Stein. Oder ein Steinimitat wie Corian oder Mineralguss.
Bei Holz ist es einfach ein Frage, von wem Sie die Platte beziehen. Wenn Sie die Waschtischplatte eines Sanitär-Markenherstellers nehmen (V&B bietet übrigens selbst solche Waschtischplatten an) dann gibt Ihnen der Hersteller die Garantie, daß die Platte auch wirklich Badezimmergeeignet ist. Das wird in der Herstellung dr Platte durch entsprechende Imprägnierung der Oberfläche erreicht - und außerdem ist der Kern der Platte meist auch in einem wasserfesten Material und nicht etwa eine normale Spanplatte.

Bei Stein- oder Steinimitatplatten gibt es generell weniger Probleme mit der Wasserbeständigkeit - dafür sind diese Platten natürlich wesentlich schwerer und müssen besser in der Wand verankert werden. Und bei Naturstein gibt es ebenfall heiklere Steine. Marmor (und andere Steine auf Kalkbasis) sollte man unbedingt oberflächenbehandeln lassen. Sonst kanns Ihnen passieren, daß ein umgefallenes Nagellackentferner - Fläschchen eine kleine Katastrophe in der Oberfläche der Platte verursacht...

Mit besten Grüßen

Ihr Herr L



Frage vom 17.02.10:

Sehr geehrter Herr L!

In Badezimmer unserer 8 Jahre alten Genossenschaftswohnung ist eine Badewanne in Standardgröße eingebaut. Wir würden nun gerne eine möglichst große Wanne einbauen lassen. Allerdings ist im Badezimmer nicht wirklich viel Platz. Gibt es eine Wanne die auch den letzten cm nutzt?, sowohl in Länge, Breite als auch Wasservolumen, also eine Wanne quasi nach Maß?

Vielen Dank im Voraus und nette Grüße

Andreas_46 (Wien)

Sehr geehrter Herr Andreas!
Wannen nach Maß gibt es noch nicht, aber eine ungeheure Anzahl von verschiedenen Wannenmodellen am Markt. Gehen Sie ienmal zu Ihrem nächsten Badprofi oder in den nächsten Sanitärschauraum eines Großhändlers und lassen Sie sich dort die möglichen Wannenmodelle für Ihre Badsituation zeigen. Ich bin sicher, daß Sie etwas Passendes finden werden.

Mit besten Grüßen

Ihr Herr L



Frage vom 12.02.10:

Wir haben einen Badboden aus Fliessen, der noch gut im Schuss ist aber uns farblich nicht mehr gefällt. Gibt es eine Möglichkeit diesen Boden etwas "peppig" zu gestalten. Wir haben daran gedacht, einen Holzboden darauf zu legen.
Zuerst einmal: Holzboden im Bad ist ein gewaltiges Risiko. Mag sein, daß der Holzboden selbst wasserfest ist, aber wenn es dem Wasser durch irgendeine Ritze gelingt UNTER den Holzboden zu kommen (zum Beispiel dort, wo der Holzboden an die Wand des Badezimmers anschließt), dann haben Sie fröhliche Schimmelbildung UNTER dem Holzboden...
Und zweitens: Durch das Boden-auf-Boden verlegen ändern sich natürlich auch alle Höhenmaße im Bad. Zum Beispiel jenes der Eingangstür. Wollen Sie dort wirklich eine Stufe mit ca. 15 mm Höhe haben? Und die Türe um 15mm kürzen?. Der Waschtisch müsste dann auch um die 15 mm höher gesetzt werden und auch das WC, falls sich eines im Bad befindet.
Sie ersparen sich also eigentlich relativ wenig, wenn Sie den neuen Boden einfach auf den alten drauflegen. Ganz zu schweigen von der Schwierigkeit für den Bodenleger, den Holzboden halbwegs fest auf dem rutschigen Fliesenboden zu verankern. Denn wenn sich der Holzboden bewegen kann, haben Sie die Fugen für den Wasserdurchgang sofort - und mitten in der Bodenfläche...

Mit besten Grüßen
Ihr Herr L



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Void