Duschen im offenen Raum
Walk-In Duschen sind ein Trend der sich aus der Tendenz zum Minimalismus entwickelt hat. Die auf den ersten Blick verlockende, offene Duschsituation verdient es allerdings ein wenig genauer betrachtet und hinterfragt zu werden, um den gewünschten Komfort im Bad zu erhalten.
Aus Gründen des extremen Freiheitsdranges mancher Menschen entstand vor einiger Zeit der Begriff der „Walk In - Dusche“. Das sind Duschbereiche mit offenem Eingang. Dieser Eingang wird manchmal durch das simple Weglassen einer Duschabtrennungs-Seite erzielt, was gleichzeitig bedeutet, dass der Stabilitätsverlust für die verbleibende Seite durch einen Auslegerarm oder durch ein starkes Wandprofil ausgeglichen werden muss. Ferner ist zu bedenken, dass offene Duschbereiche natürlich eine gewisse Mindestgröße haben müssen, um das Spritzwasser innerhalb des Duschbereichs zu Boden fallen zu lassen. Unter 120 cm Länge in zumindest einer Richtung sollte man keine Walk-In Lösung planen. Es gibt
außerdem einige verschiedene Eingangsvarianten für diese Duschen. Unter anderem jene, bei denen ein L-förmiger Eingangsbereich an den eigentlichen Duschbereich angehängt wird. Das kostet natürlich Platz im Bad. Insofern sind Walk-In Duschen eigentlich eher eine Angelegenheit für große Bäder. Auch klimatisch hat die offene Dusche eine Besonderheit: Der Wasserdampf kann ungehindert ins übrige Bad entweichen und beschlägt dort die Spiegel (falls diese nicht beheizt sind). Und in der Dusche selbst ist es natürlich kühler als bei einer geschlossenen Duschabtrennung. Wen das alles nicht stört, der findet im AVITO-Programm von PALME sicher die passende Walk-In Variante für sein Bad.